Sendling Stammtisch

Stammkneipe...

Hier die ganze Geschichte von Adam und Eva bis jetzt.

Der Sündenfall:

Der GründervaterUnser Gründervater und gleichzeitig kritischster Geist, Stefan S., erregte sich bei einem der zahlreichen Stammtische im Laufe des vergangenen Jahres 2004 im „Wirtshaus in Sendling“ so sehr über den ausbleibenden Service und Nichtbeachtung durch die Bedienung, daß man allgemein den Entschluß faßte, sich einen alternativen Standort zu suchen.

Auszug aus dem Paradies:

Auf präsidialen Vorschlag des Präsidenten Christian P. wurde allgemein der „Sendlinger“ als neue Stammkneipe akzeptiert und ausprobiert, nein - er hatte sich sogar schon ein bisserl etabliert.

Gourmet Haxn

In zunehmenden Maße mußten die Sendling-Stammtisch-Teilnehmer aber Mißlaunigkeiten der Belegschaft feststellen. Zum Eklat kam es als unserem Stefan S. - ausgerechnet ihm - ein unausgegorenes Schweinelendchen mit pessimistischem Gesichtausdruck - das auch noch! - serviert wurde. Demokratisch legitimiert - weil andere mehrheitlich auch so empfanden - begab man sich erneut auf die Reise.

2004 - Odyssee in Sendling:

Nun sollte nichts mehr dem Zufall überlassen werden. Mit einem guten Schuß Selbstüberschätzung wagte sich der Präsident höchstselbst (1 Punkt in Mathe im Abi-Zeugnis) an die Ausarbeitung eines statistischen und synoptischen Vergleiches von in Frage kommenden Sendlinger Kneipen. Da der ganze Prozeß möglicherweise methodisch angreifbar und ein bisserl subjektiv eingefärbt war, rief er analytische Koryphäen wie Karlheinz K. und Ralph S. auf den Plan. Zum Glück war vorübergehend zumindest Stefan S. verstummt - bitte hier nun dreimal auf Holz klopfen.

Kneipenchart

Laut Meinungsumfrage war eine der gewählten Alternativkneipen der „Thalkirchner“. Der prompte Besuch dieses Etablissements stieß jedoch bei den Sendlinger-Stammtisch-Brüdern und -Schwestern (bis auf Stella H., die um die Ecke wohnt) auf einhellige Ablehnung. Viele zweifelten anschließend, ob Thalkirchen überhaupt zu Sendling gehört (ist aber so!)

Rang Nummer zwei, das „Spektakel“ nahe der Sendlinger Kirche war Schauplatz des nächsten Stammtisches - drei Tage vor Sylvester. Angenehme Eindrücke (geschlossene Abteilung für den Stammtisch, günstige Preise) konkurrierten mit der Saat für künftige Quengeleien („da gibts koane Parkplätz und koa U-Bahn“). Als dann auch noch eine gutgemeinte „Aktionskunst“ in Form von akkustischer Gewitteruntermalung auf den Unmut von Stefan S. stieß, der dadurch gerade bei einem inhaltsschweren Satz unterbrochen wurde, schien wieder einmal alles klar zu sein.

Die Offenbarung:

Weitere Ziele sind nun theoretisch der Schachener Hof und die Antonius Tenne, vielleicht auch die Münchner 'Haupt. Ob es jedoch dazu kommt, daß der Sendling-Stammtisch auf Monate zum "fahrenden Volk" wird oder ob eine Rückkehr ins Paradies bevorsteht - wir werden es sehen....